Jetzt läuft auf Ö1:

Rudi! Der rasende Radiohund

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Animal Spirits". Wie uns Tiere und Pflanzen aus der Krise helfen können, erzählt Oliver Tanzer, Autor und Journalist, leitet das Wirtschaftsressort der Wochenzeitung "Die Furche". - Gestaltung: Alexandra Mantler Tiere und Pflanzen seien in vielfacher Hinsicht sozialer und im Ganzen auch viel rationaler als Menschen, meint der Autor und Wirtschaftsjournalist bei der Wochenzeitung "Die Furche", Oliver Tanzer. Der Mensch halte sich für das höchst entwickelte Wesen der Erde. Aber wenn es um Krisen geht, ist keine Art anfälliger und zerstörerischer als er. Er produziert unablässig ökonomische, politische und ökologische Krisen. Mehr noch, er ist unfähig, die Probleme, die er selbst schafft, nachhaltig zu lösen. Tiere und Pflanzen, ja sogar Einzeller sind ihm darin weit überlegen. Man sollte von ihren Strategien lernen und kann auch von ihnen lernen, meint der Journalist Oliver Tanzer. Er macht sich "Gedanken für den Tag" über die wunderbaren Ratgeber aus der Natur. Über Wölfe als bessere Betriebswirte und Manager, Fledermäuse als Egoismus-Therapeuten, Bäume als Wachstums-Genies und Menschenaffen als Beziehungsprofis.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Aimie Rehburg. "Wer an die Quelle gehen kann, geht nicht zum Kruge", Leonardo da Vinci. - oder: "Von Großmüttern und Großvätern, großen und kleinen Fußstapfen und - der Frage - was darf man eigentlich?"


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Die Wildbiologin Claudia Bieber über das Sozialverhalten von Wildschweinen. Teil 4: Der "Silver-Spoon-Effekt" Gestaltung; Maria Harmer "Wir Menschen können ins Weltall fliegen, aber über Wildschweine, einheimische Wildtiere, wissen wir so wenig", sagt die Wildbiologin Claudia Bieber von der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Wir wüssten auch nicht, wie viele Wildschweine derzeit in Österreich leben. Um mehr über das Sozialverhalten dieser "super schlauen Tiere" (Zitat Bieber) herauszufinden, hat sie gemeinsam mit Kolleg/innen eine Langzeitstudie gemacht. Besonderes Augenmerk legte sie auf die sozialen Strukturen, die sich entwickeln oder verändern, wenn aus einer Gruppe die sogenannte "Leitbache" entfernt wird. "Wildschweine sind sehr soziale Wesen", so das Credo der Wildbiologin. Und sie hat sogar eigenständige Persönlichkeiten in den Gruppen, den sogenannten "Rotten" ausmachen können: Da gibt es den Schüchternen und die Unerschrockene, die Fürsorgliche und den Draufgänger. Und die Forscher/innen konnten auch den sogenannten "Silver-Spoon-Effekt" bei Wildschweinen nachweisen: Jungtiere, die in Jahren mit gutem Nahrungsangebot und auch unter sonst idealen Bedingungen auf die Welt kamen, also quasi "mit einem silbernen Löffel im Mund" geboren wurden, waren stärker und hatten einen lebenslangen Vorteil. Die Wildbiologin Claudia Bieber von der Veterinärmedizinischen Universität erzählt von ihren jahrelangen Beobachtungen im großen Wildschweingatter der Universität und gibt interessante Einblicke in die Sozialstrukturen dieser intelligenten Waldbewohner.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Wenn Wut explodiert

Neue Wege in der Gewaltprävention (4). Gestaltung: Ute Maurnböck Wie entsteht Wut, wie kann man die Gewaltspirale durchbrechen und noch besser: Wie kann man Gewalt präventiv verhindern? Feminizide, also Frauenmorde haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Weltweit, aber auch in Österreich. Die Gesetze, die Frauen schützen sollen, gelten als gut, allerdings ist die Zahl an Plätzen in Frauenhäusern laut Expert/innen zu niedrig. Sie kritisieren auch, dass voriges Jahr weniger Betretungsverbote ausgesprochen wurden, also die Polizei Gewalttätern nicht den Zutritt zu gemeinsamen Räumlichkeiten verwehrt hat. Ein weiterer Kritikpunkt: Funktionierende Projekte wurden gestrichen - das Projekt MARAC (Multi-Agency Risk Assessment Conference) zum Beispiel, in dem die Polizei fix eingebunden und an Präventivarbeit zu Verhinderung von schwerer Gewalt tätig war. Gründe, warum Frauen in gewalttätigen Beziehungen bleiben, sind unter anderem die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Partner und das Verharmlosen von männlicher Gewalt. Körperliche Gewalt an Männern findet in den meisten Fällen außerhalb der eigenen vier Wänden statt, innerhalb der Familie ist sie vorwiegend psychischer Natur. Als Opfer, auch wenn sie nicht direkt von Gewalt betroffen sind, gelten Kinder in gewalttätigen Beziehungen. Seit nunmehr 30 Jahren - der Internationale Tag der Kinderrechte wird jedes Jahr am 20. November begangen - setzt sich die UN-Kinderrechtskonvention für Kinderrechte ein, für ein Leben, in dem sich Kinder möglichst gut entfalten können. Österreich hat sich vor 20 Jahren mit einem Gesetz dem Prinzip der "gewaltfreien Erziehung" verpflichtet, die "gesunde Watsche" sollte es nicht mehr geben. Dass Eltern nach wie vor ihrem Zorn mit psychischer und physischer Gewalt Luft machen, ist allerdings Fakt. Inzwischen gibt es österreichweit wie international viele Projekte, die mit Täter/innen wie Opfern arbeiten. In Graz und am Balkan zeigt die Arbeit an männlichen Rollenbildern große Erfolge. In Brasilien bemühen sich NGOs, Jugendlichen aus gewalttätigen Milieus Wege in ein anderes, gewaltfreies Leben zu zeigen: durch kreative künstlerische Arbeiten etwa oder auch durch sozialarbeiterische Maßnahmen. Inhaftierten Jugendlichen zum Beispiel sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, die verhindern sollen, dass sie wieder ins Gefängnis kommen, aber auch ein Leben außerhalb dominierender, gewalttätiger Gangs aufbauen können.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Geronimo oder Winnetou?

Indianerromantik diesseits des großen Teiches (4). Gestaltung: Christa Nebenführ Der österreichische Schauspieler Adi Hirschal taufte seinen Sohn zu Ehren des letzten Apachenhäuptlings auf den Namen "Geronimo", der Berliner Kieferorthopäde Winnetou Kampmann hat seinen Vornamen vom Vater geerbt und an seinen Sohn weitergegeben. Der erwählte Namenspatron des einen ist eine historische Figur, der des anderen eine Romanfigur. Doch die beiden Erscheinungsformen von Heldentum überschneiden sich in vieler Hinsicht. Wovon träumten und träumen die Menschen in der Alten Welt wenn sie den "Roten Mann" idealisieren und romantisieren? Was ersehnte Franz Kafka in seinem Kurzprosatext: "Wunsch, Indianer zu werden"? Wer einst kindlich naiv die von Karl May beschriebene Lebensweise Winnetous für Realität hielt, wandte sich nicht selten später den Ikonen Geronimo oder Sitting Bull zu. Ein historischer Kern bewahrt jedoch nicht vor Mythenbildung und idealisierenden Zuschreibungen. So gab es zwar im 17. Jahrhundert einen Häuptling der Mohegan namens Uncas, aber dieser hatte wenig Gemeinsamkeit mit der gleichnamigen Figur in der Lederstrumpf-Reihe des Amerikaners James Fenimore Cooper. Das verbreitete Indianerbild ist die Konstruktion eines eurozentrischen Weltbilds und verrät mehr über Europas kulturellen Hintergrund und Horizont als über Amerikas Ureinwohner. Christa Nebenführ hat einen Streifzug durch Museen, Literatur und Aufführungen unternommen und sich bei Völkerkundlern und "Indianerfreunden" erkundigt, wie viel die Dichtung über die Wahrheit verrät.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Sweet Soul Music

Zum 50er - Vier Alben mit Black Power (4). Gestaltung: Stefan Niederwieser In Detroit drückt die Hitze, heißer als die Hölle soll es gewesen sein, sagen Augenzeugen. Es ist Sommer im Jahr 1967. In Detroit sind die Stadtviertel noch stärker segregiert als in den Südstaaten, Armut ist allgegenwärtig, Polizeigewalt ebenfalls. Bei einer nächtlichen Feier in einer illegalen Bar werden alle Feiernden von der Polizei verhaftet, ein Funke springt über, er entzündet sich, in der Hitze der Nacht brechen Unruhen aus. Manche sagen auch Rebellion zu diesen fünf Tagen, die folgen, oder Aufstand. Am Ende ist die Polizei nicht mehr Herr der Lage, die Nationalgarde muss einrücken, 43 Menschen sind tot, über tausend verletzt und noch mehr Gebäude sind zerstört. Detroit ist damals ein Zentrum afroamerikanischer Kultur. Das Label Motown produziert hier Hits am laufenden Band, auch die junge Aretha Franklin wohnt hier. Einige Kilometer weiter schreibt Curtis Mayfield in Chicago hoffnungsvolle, stolze Songs, während Sly The Family Stone an der Westküste multiethnischen Widerstand proben. In diesem Radiokolleg sollen große gesellschaftspolitischen Themen dieser Zeit anhand von vier Soul-Alben nacherzählt werden. *Curtis Mayfield, Blaxploitation und das Ende einer Ära* "Curtis" von Curtis Mayfield wiederum reflektiert die Resignation, die sich mit der Wahl von Richard Nixon, mit Deindustrialisierung und einer Heroin-Epidemie unter vielen Schwarzen verbreitet hatte. Während der Soundtrack "Superfly" einen Kontrapunkt zu den billigen Blaxploitation-Filmen der Zeit bildete, konzentriert sich im Song "Move On Up" das Vermächtnis einer Ära, in der Pop-Musik so politisch war nie zuvor.


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

mit Hans Georg Nicklaus. Wie Bach Violinkonzerte Vivaldis in Werke für Cembalo solo verwandelt. Bach ist spätestens ab dem 19. Jahrhundert als Genie, vor allem im deutschsprachigen Raum als eines der Genies der Musikgeschichte verehrt worden. Vorbildhaft galt für viele sein Tonsatz, ewig gültig seine Kunst. Aber das Genie hat sich selbst sicher anders gesehen. Bei italienischen Meistern sich etwas auszuleihen, Musik zu bearbeiten, zu transkribieren, bedeutete für ihn kein Manko an eigener Originalität. In seiner Zeit als Hofkapellmeister in Weimar (1708-1717) transkribiert Bach über 20 Konzerte italienischer Komponisten für Cembalo oder Orgel. Allein zehn Violinkonzerte Vivaldis sind darunter, sieben arrangiert er für Cembalo, drei für Orgel - wohlgemerkt solo, d.h. ohne Orchesterbegleitung oder Continuo. Anders ist es beim berühmten Konzert in a-Moll BWV 1065 für vier Cembali und Streicher, das auf Vivaldis Konzert für vier Violinen und Streicher in h-Moll op. 3 Nr. 10 basiert. Ausgewählt vergleicht: Original und Transkription und die Interpretationen der Bach'schen Vivaldi-Werke, z.B. eine interessante Aufnahme von 2013 mit dem Concerto Kopenhagen (geleitet von Lars Ulrich Mortensen mit u.a. Trevor Pinnock am Cembalo).


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Rapper sein." Von Maria Gainza. Aus dem argentinischen Spanisch von Peter Kultzen. Es liest Konstanze Breitebner. Gestaltung: Friederike Raderer Telefonieren will auch gelernt sein! Es gehört zu den wirklichen Herausforderungen eines Anrufers, seinen Gesprächspartner aus dessen Monolog-Wahn heraus zu lotsen. Aber wie?


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Daniela Knaller. Flöte und Klavier Die Nixe Undine, die sich in den Ritter Hildebrand verliebt, von diesem aber wegen einer anderen Frau verlassen wird, ist die Namensgeberin der neuen Gramola-CD des Flötisten Temo Kharshiladze und der Pianistin Ketevan Sepashvili. Die Undine-Sonate des fast vergessenen Komponisten Carl Reinecke, die uns in eine romantische Sagenwelt führt, ist gleich das erste Werk auf der CD. Sonst haben die beiden georgischen Musiker Flötensonaten ihres Landsmanns Otar Taktakishvili und von Sergej Prokofjew ausgewählt. Spritzig, klar im Ausdruck mit beseeltem Klang sind die Interpretationen.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Stimmen hören

mit Chris Tina Tengel. Der russische Liszt? Anton Rubinstein, 125 Jahre danach Anton Rubinstein, Eugen d'Albert, Ferruccio Busoni - sie alle waren "Pianisten-Komponisten", die weit über ihr Instrument hinaus dachten und schufen. Am fernsten gerückt ist uns Heutigen von ihnen Anton Rubinstein, dessen Klavierkompositionen aus dem Repertoire verschwunden sind, von dem maximal die eine Oper "Der Dämon" hin und wieder hervorgeholt wird. Auf 13 Opern und 6 Symphonien hat es der Universalmusiker gebracht, der bitter festhielt: "Den Juden bin ich ein Christ, den Christen ein Jude; den Russen bin ich ein Deutscher, den Deutschen ein Russe, den Klassikern ein Zukünftler, den Zukünftlern ein Retrograder usw." Anton Rubinstein (1829 - 1894) war außerdem: Weltreisender in puncto Pianistik aller Epochen - in Wien und St. Petersburg Pionier durchorganisierter Musikausbildung - und komponierend eine Stimme zwischen Brahms, Tschaikowsky, Liszt und Bruch. Massivste Rubinstein-Neueinspielung aus jüngerer Zeit: das Opern-Oratorium "Moses" aus dem spätesten 19. Jahrhundert.


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15.30 Uhr

 

 

Moment

"Ich gehöre schon fast zum Inventar." Bibliotheken und ihre Stamm-Kundschaft In Österreich gibt es mehr als 3000 öffentliche Bibliotheken. Dazu kommen noch etliche andere - Privatbibliotheken, Museumsbibliotheken, Universitätsbibliotheken oder öffentliche Bücherschränke. Für die einen ist die Bibliothek ein Ort der Ruhe, eine Schatzkammer von Wissen, das erweiterte Wohnzimmer oder mitunter auch der Zweit-Wohnsitz. Gestaltung: Teresa Schwind Meisterstück: Lothar Bodingbauer


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Was ist Nebel und wie entsteht er? Leonie aus Korneuburg hat Rudi eine Frage geschickt. Sie möchte wissen: Wie entsteht eigentlich Nebel und was ist Nebel überhaupt? Rudi rast zu Clemens Biermair, Experte für Wetterfragen aller Art bei der ZAMG und hört von Nebelbänken und Nebelwüsten. Und er erfährt, warum man Nebel auch in den eigenen vier Wänden haben kann. Gestaltung: Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Medizin und Gesundheit


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16.40 Uhr

 

 

Die Ö1 Kinderuni

Wenn Annahmen Meinung machen Gestaltung: Ilse Huber Der erste Eindruck prägt, sagt man. Ein schneller Blick und schon steht die Meinung über einen Menschen fest. Seine Kleidung, sein Verhalten oder seine Sprache verleiten dazu, Stereotype walten zu lassen. Meistens sind es oberflächliche Äußerlichkeiten, die zu einem persönlichen Werturteil führen. Wer macht sich die Mühe hinter die Fassade zu blicken? Eine Annahme, die auf vermeintlichem Wissen beruhen, hilft nur einer: der Macht des Vorurteils. Doch was ist ein Vorurteil genau? Wie kommt es zustande, wie wird es instrumentalisiert und wer profitiert davon? Welche Auswege aus der Vertrauenskrise sind möglich? Darüber denken die Ö1 Kinderunireporter/innen gemeinsam mit dem Bildungswissenschafter Jan Christoph Heiser von der Wirtschaftsuniversität Wien laut nach.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Andreas Felber. "The Best Is Yet To Come": Opulente Geburtstagsgabe zum 90. Geburtstag von Rolf Kühn. Am 29. September feierte Rolf Kühn seinen 90. Geburtstag - mit ihm eine lebende Legende des europäischen Jazz. Der in Leipzig aufgewachsene Klarinettist war schon in den 1950er-Jahren ein gefragter Solist u.a. beim RIAS-Tanzorchester in Berlin. 1956 siedelte er nach New York City über, wo er in den Bigbands von Benny Goodman sowie (als Nachfolger von Buddy DeFranco) Tommy Dorsey engagiert war. Ab 1962 wieder in Europa, machte sich Rolf Kühn hier durch seine im Zeichen des freien Jazz stehende Zusammenarbeit mit dem 14 Jahre jüngeren Bruder Joachim, aber auch mit Chick Corea, Albert Mangelsdorff und Ornette Coleman einen Namen. Er komponierte für Film und Fernsehen (etwa auch für "Tatort"), leitete das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien für Musical-Aufführungen und gründete in den letzten Jahren neue Bands mit Musiker/innen, die teilweise seine Enkel/innen sein könnten. Rolf Kühn hat sich ein scheuklappenloses Interesse für disparate musikalische Phänomene bewahrt, zudem die Fähigkeit, klischeefrei und überraschungsreich zu improvisieren, indem er die Kunst des Augenblicks tatsächlich als solche begreift. Aus Anlass seines 90. Geburtstags veröffentlichte MPS Records soeben eine opulente 7-LP-Box mit dem Namen "The Best Is Yet To Come". Sie enthält Reissues älterer und neuerer Rolf-Kühn-Alben, konkret von "Total Space" (1975), "Symphonic Swampfire" (1979), "Cucu Ear" (1980) bzw. "Stereo" (2015), "Spotlights" (2016) und "Yellow+Blue" (2018). Als besonderes Gustostückerl ist eine LP mit bisher unveröffentlichten Aufnahmen (mit Joachim Kühn) vom Jazzfest Berlin 1966 und vom Newport Jazzfestival 1967 inkludiert. Ein standesgemäßer Geburtstagsgruß an Rolf Kühn!


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die österreichische Dynastie der Bankiersfamilie. Mit Roman Sandgruber, emeritierter Leiter des Instituts für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Johannes Keppler Universität Linz Gestaltung: Andreas Wolf Nie verfügte ein Familienverband über einen höheren Anteil am jeweiligen Welteinkommen, sowie Weltvermögen, wie die fünf Linien der Rothschilds im 19. Jahrhundert. Mit ihrem Reichtum stellten sie sämtliche europäischen Herrscherfamilien und Handelsdynastien wie die Medici und Fugger, aber auch indische Moguln und Maharadschas und sogar das heutige Arabische Königshaus in den Schatten. Für den Aufstieg der Rothschilds war der 1744 unter ärmlichsten Verhältnissen im Frankfurter Juden-Getto geborene Mayer Amschel verantwortlich. Sein Sohn Salomon Mayer stieg im Vormärz zum führenden Bankier Österreichs auf. Dessen Sohn wiederum gründete die Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe. Sein Enkel galt als reichster Mann Europas. Die österreichischen Rothschilds wurden in den Adelsstand erhoben, finanzierten Staaten, Kriege, Fabriken und den Eisenbahnbau. Der Niedergang erfolgte während der Zwischenkriegszeit, an deren Ende die Enteignung und Vertreibung durch die Nationalsozialisten stand. Den Schlusspunkt unter die österreichische Dynastie setzte 1955 Louis Nathaniel Rothschild durch seinen Suizid auf Jamaika. In jahrelanger Arbeit übersetzte der Wirtschaftshistoriker Roman Sandgruber in Londoner Archiven handschriftliche Texte, die in hebräischen Buchstaben im Frankfurter Dialekt verfasst waren. Um die schriftlichen und sprachlichen Hürden zu bewältigen, lernte Sandgruber die hebräische Schrift. Durch die Kombination aus Schrift- und Sprachkenntnissen war er der erste Wissenschafter, der die Rothschildtexte historisch aufarbeitete.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama

Erkundung in steirischen Regionen, dort, wo (Dunkel-)Rot und Blau um Stimmen rittern und dort, wo Schwarz, Grün und Pink auf besonderen Zuspruch hoffen. Gestaltung: Astrid Plank und Birgit Pointner Am 24. November wählt die Steiermark einen neuen Landtag. Schwarz, rot, blau, grün, pink und dunkelrot sind die Farben der Parteien, die Aussicht auf Mandate haben - und die Kräfteverhältnisse könnten sich deutlich verschieben. Bei den kleineren Parteien - Grünen, NEOS und KPÖ - geht es um die Absicherung bzw. den Neueinzug in den Landtag. Die NEOS haben es 2015 nicht geschafft, rechnen sich jetzt aber gute Chancen aus - das könnte zulasten der Kommunisten gehen, die in der Steiermark zwar traditionell gut verankert sind, nun aber zittern müssen. Die Verhältnisse an der Spitze könnten sich umkehren: Die ÖVP - immer noch mehr schwarz als türkis - stellt zwar den Landeshauptmann, war aber zuletzt, wenn auch hauchdünn, nur Zweite im Land. Dass die SPÖ noch einmal die Nase vorn haben könnte, gilt aber als unwahrscheinlich. Die Aussichten der FPÖ sind nach den Skandalen des heurigen Jahres schwer einzuschätzen. Wie bunt ist also die Steiermark, und was bewegt das Wahlvolk am meisten?


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Wie Kurt Gödel eine Zeitreise unternahm Von Robert Czepel Vor 70 Jahren stößt der österreichische Mathematiker und Logiker Kurt Gödel in den Gleichungen von Einsteins Allgemeiner Relativitätstheorie auf eine sonderbare Lösung: Sie beschreibt ein rotierendes Universum, in dem die Zeit Schleifen bilden kann. Damit sind auch Zeitreisen mehr als reine Science-Fiction, so sehen es zumindest die Theoretikerinnen in der Physik. Schon mit Einstein, dem Freund aus Princetoner Tagen, debattierte Gödel über sein wundersames kosmologisches Modell. Und die Debatte, was Gödels Befund bedeuten könnte, geht bis heute munter weiter. Könnte ein Zeitreisender sich selbst umbringen - und dadurch seine eigene Existenz rückwirkend auslöschen? Würde er dadurch nicht das eherne Prinzip von Ursache und Wirkung ad absurdum führen? Und vor allem: Was sagt Gödels Entdeckung über die Wirklichkeit aus? Leben wir in einem Universum, in dem tatsächlich Zeitreisen möglich sind?


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19.30 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Piotr Anderszewski, Klavier. Johann Sebastian Bach: Aus: Das Wohltemperierte Klavier II * Robert Schumann: Sieben Klavierstücke in Fughettenform op. 126 * Ludwig van Beethoven: Sonate As-Dur op. 110 (aufgenommen am 15. Mai im Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses im Rahmen der "Schwetzinger Festspiele 2019"). Präsentation: Stefanie Maderthaner


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21.00 Uhr

 

 

Im Gespräch

"Wenn irgendetwas von mir überlebt, dann sind es meine Bücher. Ich sehe mich als Autor, nicht als ikonisches Individuum." - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit Salman Rushdie, indisch-britischer Schriftsteller und Meinungsfreiheitskämpfer Er arbeitete im Theater, als Werbetexter oder als Journalist, bevor er sich mit seinen Büchern einen Namen machen konnte. Die Erstveröffentlichung seiner "Satanischen Verse" im Jahr 1988 sorgte weltweit für politische Auseinandersetzungen. In ihnen hinterfragt der kaschmir-indische, muslimische Schriftsteller die Glaubwürdigkeit des Propheten Mohammeds und die Fundamente des Islams. Der iranische Ajatollah Ruhollah Chomeini verurteilte Rushdie zum Tode und brach die diplomatischen Beziehungen mit England, das Rushdie unter Polizeischutz nahm, ab. Rushdies Übersetzer und Buchhändler wurden Opfer gezielter Terroranschläge und sein Buch wurde in vielen Staaten zensiert und verbrannt. 1990 erschien die für sein eigenes Leben stehende Parabel "Harun und das Meer der Geschichten", die Rushdie, der in Cambridge Geschichte studiert hatte, für seinen Sohn schrieb. Zwar wurde 1998 die Fatwa, also der über sein Leben entscheidende Rechtsakt, für ungültig erklärt, doch in endgültiger Sicherheit kann sich Rushdie bis heute nicht wissen. 2012 verfasste er seine Autobiografie "Joseph Anton" - der Titel erinnert an den Namen, den Rushdie im Untergrund verwendete. 1992 erhielt er den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur und wurde 2007 trotz heftiger Proteste von der Queen zum Ritter geschlagen. Im Gespräch mit Renata Schmidtkunz warnt der 1947 in Mumbai geborene Autor vor den Gefahren autoritärer Theokratien und erzählt, wie es sich nach Jahren in Verborgenheit anfühlt, wieder frei zu sein.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Der österreichische Komponist und Pianist Rupert Huber im "Zeit-Ton"-Porträt. Gestaltung: Andreas Maurer "dimensional music" nennt sich das Format, welches den Werken von Rupert Huber zugrunde liegt. Der österreichische Komponist und Pianist betrachtet Musik darin als Klang-Raum. Entstehung, Dauer und Verklingen sind die sichtbaren Pfeiler der Konstruktion, Musik wird zur klingenden Skulptur geformt. Vielfach verdichtet sich die räumliche Essenz zur Lichtinstallation oder als Bild auf der Leinwand. Selbst die traditionelle Partitur in Heftform erfährt im Werk des Künstlers eine räumliche Ausdehnung: Die vertikalen und horizontalen Achsen der Notation werden dreidimensional erweitert, interaktive Projekte lassen den Raum selbst zur Partitur werden, den Menschen zum Spielführer. Doch die Welt von heute ist eine laute. Musik muss sich das Feld mit Flugzeugen, Autos und elektronischen Geräten teilen. Das Ergebnis: ein Raum im Raum. Mehrdimensional, unvorhersehbar. Rupert Huber schuf Kompositionen (vorwiegend für Klavier) und Klanginstallationen u.a. für die Wiener Festwochen, das Centre Pompidou und das Ars Electronica Festival. Internationale Anerkennung erlangte er vor allem durch Tosca, sein gemeinsames Musikprojekt mit Richard Dorfmeister. Mehr als vierzehn Alben hat die Formation in den letzten 20 Jahren veröffentlicht.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Ausgewählt

(Wiederholung von 10:06 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Aimie Rehburg Musikauswahl: Gerald Kolbe dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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