Jetzt läuft auf Ö1:

Die Ö1 Klassiknacht

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05.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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05.03 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.00 Uhr

 

 

Ö1 Frühjournal


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06.10 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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06.56 Uhr

 

 

Gedanken für den Tag

"Innehalten". Michael Schottenberg, Schauspieler, Regisseur und Autor, macht sich Gedanken über das Reisen, das Theater, das Schreiben, die Leidenschaft und das Fremde. Gestaltung: Alexandra Mantler Jahrzehnte lang war Michael Schottenberg dem Theater verbunden. So leitete er etwa als Direktor das spektakuläre "Theater im Kopf", sowie 10 Jahre lang das "Volkstheater Wien". So lange, bis es genug war. Er hängte sein Kostüm an den Nagel, schloss die Garderobentüre und ging. Zurückschauen war seine Sache nicht. Er richtete den Blick nach vorne. Die Lust auf Neues verführte ihn zu einem anderen Leben. Die Kunst ließ er frohen Mutes los, die Welt wurde seine Bühne. Nicht nur in Form eines Tanzparketts, wie zuletzt bei seiner Teilnahme an der Tanzshow "Dancing Stars" im ORF Fernsehen. Darüber hinaus erfährt Michael Schottenberg seitdem die Welt auf ausgedehnten Auslandsreisen neu. Als Philanthrop und Weltenbummler entdeckt er ein Leben, das mit seinem ?alten' doch eines gemeinsam hat: die Neugier auf Menschen und die Lust, ihre Geschichten zu erzählen. Für die Ö1-Sendereihe "Gedanken für den Tag" macht sich Schottenberg so seine Gedanken: Über das Reisen, das Theater, das Schreiben, die Leidenschaft und das Fremde.


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07.00 Uhr

 

 

Ö1 Morgenjournal

mit Kultur aktuell


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07.33 Uhr

 

 

Guten Morgen Österreich


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07.52 Uhr

 

 

Leporello


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08.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um acht


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08.20 Uhr

 

 

Pasticcio

mit Renate Burtscher. Janaceknebel, eine Ode an den Klang der Instrumente von Händel, Wärmendes von Brahms und eine Dedication an eine talentierte Frankfurterin von Beethoven. Ludwig van Beethoven widmet seiner Schülerin, der Pianistin Dorothea von Ertmann als Beweis seiner Anhänglichkeit an ihr Kunsttalent und ihre Person, wie er schreibt, die Klaviersonate in A-Dur op 101. Von Wien zieht sie nach Mailand, setzt sich intensiv und nachhaltig für Beethovens Schaffen ein, auch der 22-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy will Dorothea von Ertmann auf seiner Italienreise unbedingt besuchen, sie nimmt ihn sehr freundlich auf, spielt ihm vor, "der alte General, der nun in seinem grauen stattlichen Commandeurrock mit vielen Orden erschien, war ganz glücklich - notiert Mendelssohn in einem Brief an seine Familie - "weinte vor Freuden, weil er seine Frau so lange nicht hatte spielen hören, es sey in Mailand kein Mensch der so was anhören wolle ..."


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08.55 Uhr

 

 

Vom Leben der Natur

Der Astronom Stefan Meingast von der Universitätssternwarte Wien spricht über die Astrofotografie. Teil 3: Aufschlussreiche Strukturen Gestaltung: Lothar Bodingbauer Wer den Himmel fotografieren will, muss sich mit einigen Problemen auseinandersetzen, die es zu lösen gilt, um ebenso schöne farb- und formenreiche Bilder vom Nachthimmel zu erhalten, die wir aus der professionellen Astrofotografie kennen. Erstens sind die Objekte weit weg. Wir müssen vergrößern, um sie fotografieren zu können. Zweitens sind die Objekte lichtschwach. Wir müssen Licht über längere Zeit sammeln, um sie heller abzubilden, als sie am Himmel erscheinen. Drittens verhindert die Erddrehung, dass sie in dieser Zeit scharf abgebildet werden. Wir müssen das Fernrohr der scheinbaren Bewegung der Sterne nachführen, um immer dieselbe Stelle der Aufnahme zu belichten. Und viertens verhindern die Lichter der Stadt, dass die feinen Lichter der Planeten, Sterne und Galaxien überhaupt erst sichtbar werden. Es gibt Objekte am Himmel, die trotzdem fotografiert werden können, auch wenn man nicht alle Probleme lösen kann: Der Mond ist nahe, groß und lichtstark, nahe Planeten und Galaxien können auch schon mit leichten Vergrößerungen gut sichtbar gemacht werden, ausgedehnte Gasnebel zum Beispiel im Sternbild des Orions werden auch schon durch kürzere Belichtungszeiten am Foto sichtbarerer, als sie es für das freie Auge je sind. Für die professionelle Astrofotografie geben die Bilder des nahen und fernen Universums Hinweise auf seine Entwicklung. Wie entstehen Sterne? Welche Prozesse sind beteiligt? Wie ist das Universum entstanden und wie ist es heute aufgebaut? Die Bilder ermöglichen das Kennenlernen von Gegenden, die weit in die Vergangenheit zurückreichen, da das Licht oft lange Zeit unterwegs war, bis es die Linsen der Kameras erreichte.


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09.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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09.05 Uhr

 

 

Radiokolleg - Alltag in der Steinzeit

So lebten die frühen Menschen - Nahrung, Technik, Kultur, Sex, Religion (3). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Vor 300.000 Jahren entwickelte sich in den Weiten Afrikas der moderne Mensch. Seither haben etwa 15.000 Generationen die kulturelle Evolution des Menschen vorangetrieben. Der Homo Sapiens schuf die Bibel und die Bhagavad Gita, die Shakespearschen Dramen und die Bachschen Orchesterwerke, den "Faust", den "Zauberberg" und die Revolutionen der Zwölftonmusik und des Bebop. Auch auf technologischem und wissenschaftlichem Gebiet legte die Menschheit in den letzten Jahrhunderttausenden eine stürmische Entwicklung zurück - von der Entwicklung des Faustkeils über die pythagoräische Mathematik bis hin zur Quantentheorie. Wie aber lebten unsere frühen Vorfahren in der Alt-, Mittel- und Jungsteinzeit? Wie waren die archaischen "Jäger-und-Sammler"-Gesellschaften organisiert, die sich ab etwa 50.000 v. Chr. langsam über den ganzen Erdball ausbreiteten? Wie groß waren die Gruppen, in denen unsere Ahnen zusammenlebten? Wovon ernährten sie sich? Lebten sie monogam? Führten sie Krieg gegeneinander? Wie gestalteten sich ihre religiösen Vorstellungen? Und welche Veränderungen brachte die Erfindung der Landwirtschaft mit sich, die vor zehn- bis zwölftausend Jahren, vom Vorderen Orient ausgehend, eine völlig andere Art des Zusammenlebens etablierte? Die moderne Forschung bemüht sich um Antworten auf all diese Fragen - mit den Mitteln der DNA-Analyse und anderen avancierten Methoden. Auch wenn vieles Spekulation bleiben muss in der Erforschung der Ur- und Frühgeschichte, eines ist sicher: Die Menschen der Steinzeit waren uns in vielem ähnlicher als manche heute glauben.


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09.30 Uhr

 

 

Radiokolleg - Die Wiener Werkstätte

Geschichte einer Kunst- und Designbewegung (3). Gestaltung: Nikolaus Scholz Die "Wiener Werkstätte" (WW) entstand 1903 auf Initiative des Architekten Josef Hoffmann, dem Maler und Designer Koloman Moser und dem Textilfabrikanten und Mäzen Fritz Waerndorfer. Ziel war es nach englischem Vorbild der Arts Crafts Bewegung der industriellen Massenproduktion und dem erstarrten Historismus mit zeitgenössischen, kunsthandwerklichen Qualitätsprodukten entgegenzuwirken. Die künstlerische Bewegung, die eng mit der Wr. Sezession und der Kunstgewerbeschule zusammenarbeitete, stand für eine revolutionäre Neuinterpretation des Kunstgewerbes und die Abkehr der industriellen Nachahmung vergangener Stile. In ihrer zeitgenössischen Formensprache mit Hang zu Dekoration und Sinnlichkeit, verfolgte die WW auf konsequente Weise die ästhetische Durchdringung in sämtliche Lebens- und Alltagsbereiche. Mit Josef Hoffmann, Koloman Moser, Carl Otto Czeschka, Otto Prutscher und Dagobert Peche als kreative Designer, wurde die WW in ihrer Blütezeit mit Verkaufsstellen in Berlin, Karlsbad, Köln, Marienbad, New York, Wien und Zürich zur internationalen Marke mit eigenständigem "wienerischen" Stil. Dennoch gelang es der WW nicht, sich den internationalen Markverhältnissen anzupassen und der Depression der Weltwirtschaftskrise zu entgehen. 1932 kommt es zum Bankrott der WW, das gesamte Warenlager wird versteigert und beim Handelsgericht Wien die Liquidation der WW angezeigt.


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09.45 Uhr

 

 

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

Ernst Molden, Herbert Pixner, EsRAP, Leyya (3). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Astrid Schwarz Im Januar 2017 hat das Radiokolleg eine Langzeit-Serie zur Geschichte der österreichischen Popmusik gestartet. Von Ambros bis Yung Hurn, von Danzer bis Wanda wird das Leben und Werk einzelner Musiker/innen und Bands dokumentiert, ihre Bedeutung für die österreichische Musiklandschaft reflektiert und ihr Beitrag zu einer kritischen Gegenkultur gewürdigt. *EsRAP - Ausländer mit Vergnügen* Die austro-türkische Hip Hop-Formation EsRAP wurde im Jahr 2007 vom Geschwisterpaar Esra und Enes Özmen gegründet. Aufgewachsen im 16.Wiener Gemeindebezirk, konnte sich das Duo mit sozialakritischem Rap und arabesken Refrain-Gesängen rasch einen Namen machen. Nach ersten Musikvideos, Online-Releases und Mix-Tapes, folgten vielbeachtete Live-Auftritte, etwa bei den Wiener Festwochen oder im Rahmen der Donnerstagsdemos. Seit 2018 organisiert EsRAP die Veranstaltungsreihe "Gürtel Squad", eine offene Bühne für Hip Hop, Rap und Straßenkultur. Im Sommer 2019 erschien das mit Spannung erwartete, erste Album "Tschuschistan" beim Berliner Label Springstoff - inklusive dem Ohrwurm "Der Tschusch ist da", in dem es heisst: "Nicht meine Fäuste, mein Rap ist mein Widerstand".


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09.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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10.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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10.05 Uhr

 

 

Anklang

mit Nadja Kayali. Antonio Rosetti: Sextette D-Dur und Es-Dur (Compagnia Di Punto) Der Musikschriftsteller Christian Friedrich Daniel Schubart hat ihn 1784 als "einen der beliebtesten Tonsetzer unserer Zeit" beschrieben: Antonio Rosetti. In London spielte man seine Symphonien auf Empfehlung Joseph Haydns und auch in Paris war seine Musik omnipräsent. Rosetti stammte aus Böhmen, hieß ursprünglich Rössler und verbrachte den Großteil seines Lebens in Süddeutschland. In seinen Sextetten klingen die Erfahrungen seiner Reisen nach.


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11.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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11.05 Uhr

 

 

Radiogeschichten

"Und wie findest du das?" von Raymond Carver. Aus dem Englischen von Helmut Frielinghaus. Es liest Florian Teichtmeister. Gestaltung: Julia Polczer, Redaktion: Gudrun Hamböck. Ein junges Künstlerpaar spielt mit dem Gedanken, das Leben in der Stadt hinter sich zu lassen und aufs Land zu ziehen. Ein leerstehendes Haus - umgeben von Ahornbäumen, Kühen und Weideland - im Nordwesten des Staates Washington könnte die Kulisse ihres neuen, ruhigen und einfachen Lebens sein? Aber ist es das, wonach sie sich gesehnt haben? "Würdest du bitte endlich still sein, bitte" lautet der Titel von Raymond Carvers erstem Erzählband, der 1976 erschienen ist. Die Figuren seiner Geschichten stammen aus der amerikanischen Mittel- und Unterschicht. Beschrieben werden ambivalent erlebte Alltagssituationen - geprägt von Erwartungen, Hoffnungslosigkeit und Unsicherheit. Der 1938 in Oregon geborene und im Alter von 50 Jahren verstorbene Raymond Carver gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der amerikanischen Short Story.


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11.25 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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11.30 Uhr

 

 

Des Cis

mit Rainer Elstner.


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11.57 Uhr

 

 

Ö1 heute


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12.00 Uhr

 

 

Ö1 Mittagsjournal

mit Nachrichten in englischer Sprache


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13.00 Uhr

 

 

Punkt eins


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13.55 Uhr

 

 

Wissen aktuell


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14.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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14.05 Uhr

 

 

Das Ö1 Konzert

Swedish Radio Symphony Orchestra, Dirigentin: Dalia Stasevska; Amalie Stahlheim, Violoncello. Britta Byström: Avskedsvariationer (Abschiedsvariationen) * Pjotr Iljitsch Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und Orchester op. 33 * Sergej Rachmaninow: Symphonische Tänze op. 45 (aufgenommen am 18. September in der Berwald Hallen, Stockholm). Präsentation: Peter Kislinger


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15.30 Uhr

 

 

Moment

D'Kaestnklauba Eine burgenländische Tradition rund um die Esskastanie Wenn im Herbst die Esskastanien aus den Schalen und von den Bäumen fallen, dann ist es im burgenländischen Klostermarienberg wieder soweit. Dann sitzen die "Kaestnklauba" jeden Tag in der warmen Bauernstube beisammen, um zu plaudern, das Jahr Revue passieren zu lassen, und in mühevoller Handarbeit die Kastanien (burgenlandisch: "Kaestn") zu schälen. Bis zu 6.000 Kilo Esskastanien verarbeiten sie im Oktober. Zu Püree und zu Mehl, zu Bier und zu Likör. Es wird jedoch von Jahr zu Jahr schwieriger, an genügend Kastanienfrüchte zu kommen. Der Klimawandel macht sich bemerkbar und der Kastanienrindenkrebs bedroht den Baum-Nachwuchs. Die "Kaestnklauba" wollen ihre 250 Jahre alte Kastanien-Tradition dennoch nicht so schnell aufgeben. Deshalb laden sie jedes Jahr am 26. Oktober - dem Nationalfeiertag - zum Kastanienfest nach Klostermarienberg ein. Gestaltung: Dominique Gromes Moment-Echo: Noel Kriznik Wort der Woche: Marie-Claire Messinger


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15.55 Uhr

 

 

Rudi! Der rasende Radiohund

Arbeitsplatz Höhle Sie arbeiten bis zu 1.000 Meter tief unter der Erde, mehrere Tage lang, müssen durch enge Gänge robben, sich hunderte Meter abseilen, Wasserläufe überqueren und ständig droht Gefahr von oben - Steinschlag. Wer Höhlenforscher ist, lebt mitunter gefährlich. Rudi trifft Lukas Plan, Höhlenforscher von Beruf. Lukas Plan: "Ich war einmal sechs Tage in einer Höhle. Da haben wir auch in der Höhle geschlafen und sechs Tage kein Sonnenlicht gesehen. Zwei Tage waren wir von der Oberfläche entfernt, wenn etwas passiert wäre - man braucht zwei Tage an die Oberfläche." Gestaltung: Kristin Gruber und Barbara Zeithammer


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16.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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16.05 Uhr

 

 

Praxis - Religion und Gesellschaft


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16.40 Uhr

 

 

Das Ö1 Gesundheitsmagazin

Alexandra von Korff und Paulina Ellerbrock. Zwei junge deutsche Frauen, mitten im Leben, mit Kindern, Partnern, Job. Und plötzlich - die Diagnose Brustkrebs. Wie geht es einem, wenn einem gesagt wird, dass man eine potentiell lebensbedrohliche Erkrankung hat? Wie sagt man es den Kindern? Wird man die Haare verlieren? Wird die Chemo wirken? Müssen die Brüste abgenommen werden? Alexandra von Korff und Paulina Ellerbrock geben Antwort auf diese und viele andere Fragen - in ihren Blogs und in ihrem gemeinsamen Podcast "2 Frauen - 2 Brüste". Ein Beitrag von Nora Kirchschlager.


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16.55 Uhr

 

 

Digital.Leben


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17.00 Uhr

 

 

Ö1 Journal um fünf


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17.09 Uhr

 

 

Kulturjournal


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17.30 Uhr

 

 

Spielräume

Musik aus allen Richtungen mit Mirjam Jessa. In der Schwebe. Jouis Sclavis' suggestives Kunstwerk "Characters On A Wall" 16 Jahre nach dem der Jazzklarinettist sein erstes von den Freskos Ernest Pignon-Ernests inspiriertes und hoch gelobtes Album "Napoli's Walls" veröffentlichte, sind es erneut dessen "in situ"-Arbeiten im öffentlichen Raum, deren Gehalt, die Fragen und Gefühle, die sie auslösen, die Sclavis behutsam in Musik übersetzt. Nie illustriert er mit seinem Quartett, vielmehr bleibt alles in der Schwebe und suggeriert die belebende Irritation, die Pignon-Ernests Freskos auslösen. Denn die in Lebensgröße gehaltenen, oft an alte Meister oder andere Epochen der Kunstgeschichte angelehnten, realistischen Schwarzweiß-Zeichnungen, die Pignon-Ernest kunstvoll auf Mauern appliziert und in deren Kontext integriert, entdecken wir unvermittelt im Straßenbild oder vielmehr scheint es so, als ob sie uns entdeckten. Und mit der Zeit, mit Wind und Wetter, verschwinden sie wieder, lösen sich langsam auf, dafür sind sie gemacht. Wer einmal auf der Straße so eine Begegnung mit einem Werk Pignon-Ernests gemacht hat, vergisst sie nie wieder. Die Reaktionen der Menschen auf seine Kunstwerke oder ihre Ignoranz, die Präsenz seiner Bilder in ihrem Alltag hält Pignon-Ernest in Fotografien fest, quasi die dritte Phase seiner Arbeiten. Sclavis kennt Pignon-Ernest seit den 1980er-Jahren. Für das zweite Album, das sich auf Pignon-Ernests Werk bezieht, wählte er "Mauerwerke" zwischen Rom ("Die Stunde Pasolinis") und Ramallah ("Derwisch im Dorf"). Das Ereignis sind die Klangfarben und - valeurs, die dem sensibel aufeinander abgestimmten Quartett gelingen, die Dringlichkeit dieser Kunstwerke. Musik in der Schwebe, die Fragen stellt, denen wir uns nicht entziehen können, Musik, in der wir uns selbst begegnen.


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17.55 Uhr

 

 

Betrifft: Geschichte

Die Romanovs. Mit Karl Vocelka, ehemaliger Vorstand des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, Universität Wien, sowie Mitbegründer und Präsident des Vereins "Institut für die Erforschung der frühen Neuzeit". Gestaltung: Andreas Wolf Das russische Adelsgeschlecht der Romanovs lässt sich bis in das 14. Jahrhundert zurückverfolgen. Als Ahnherr gilt Bojar Andrei Kobyla aus dem Großfürstentum Litauen. Unter der Regentschaft des Moskauer Großfürsten Simeon Iwanowitsch übersiedelte Kobyla nach Russland, wo sich die Familie später Sacharin-Jurjew nennte. Aus diesem Geschlecht stammte auch Anastassija Romanowna Sacharjina. Aus rund 1.500 heiratsfähigen Töchtern russischer Adeliger wurde sie 1547 vom Moskauer Großfürsten und späteren Zaren Iwan IV (der Schreckliche) zur Frau ausgewählt. Das Paar hatte sechs Kinder, wobei der geistig zurückgebliebene Fjodor I. den Zarenthron bestieg. Die Regierungsgeschäfte leitete Boris Godunow. Nach dem Tod von Fjodor übernahm Godunow endgültig die Macht und ließ sich zum Zaren krönen. Weil man ihn beschuldigte, den für die Thronfolge vorgesehenen jüngsten Bruders Fjodors ermordet zu haben, kam es zu Unruhen. Godunow verdächtigte die Romanows als Anstifter der Aufstände und ließ sie landesweit verfolgen. Nach dem plötzlichen Tod Godunows wurden die Romanows rehabilitiert. Deren bekanntester Vertreter war Zar Peter der Große. Unter seiner Führung etablierte sich Russland als europäische Großmacht. Mit dem Tod seines Enkels Zar Peter II Alexejewitsch erlosch die männliche Linie der Romanows. Weitergeführt wurde die Dynastie durch die weitschichtig verwandte Anna Iwanowa. Ihre zehnjährige Regierungszeit wird heute in Russland als "dunkle Epoche" bezeichnet. Ihre Nachfolgerin Elisabeth I setzte die Todesstrafe aus und kämpfte im Siebenjährigen Krieg erfolgreich gegen Preußen. Mit ihrem Tod starb die ursprüngliche Linie der Romanows endgültig aus. Weitergeführt wurde der Name durch den Sohn von Elisabeths Schwester, Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottrop, der nach ihrem Tod als Zar Peter III. Russland regierte. Zu Ende ging die Herrschaft des Hauses Romanow-Holstein-Gottrop während der Februarrevolution 1917. Am 17. Juli 1918 wurde der letzte russische Zar Nikolaus II. von den Bolschewiki in Jekaterinenburg ermordet.


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18.00 Uhr

 

 

Ö1 Abendjournal


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18.25 Uhr

 

 

Journal-Panorama Mittwochsrunde


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18.55 Uhr

 

 

Religion aktuell


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19.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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19.05 Uhr

 

 

Dimensionen

Die Darwin-Finken auf Galapagos Von Birgit Dalheimer Kein Lehrbuch der Evolutionstheorie ohne die berühmten Zeichnungen der Darwin-Finken mit ihren verschiedenen Schnäbeln: Das gute Dutzend verschiedener Arten der kleinen Vögel auf den unterschiedlichen Inseln der Galapagos-Gruppe soll Charles Darwin seinerzeit zu seiner Evolutionstheorie inspiriert haben. Dass das wissenschaftshistorisch nicht ganz stimmt, die Darwin-Finken in der ersten Fassung der "Entstehung der Arten" nicht einmal erwähnt wurden, tut da wenig zur Sache. Die Singvögel stehen wie kaum eine andere Art für einen der Grundpfeiler der Evolutionstheorie: die Veränderlichkeit und Neu-Entstehung der Arten durch räumliche Trennung im Lauf der Zeit. Inzwischen sind manche von ihnen vom Aussterben bedroht. Ein Grund dafür ist eine eingeschleppte parasitäre Fliege. Die Larven dieser Fliege töten viele Küken im Nest - andere deformieren sie so, dass der Gesang der Männchen sich verändert. Mit fatalen Folgen für die Partnerwahl: Was das für das Überleben und die weitere Evolution der berühmten Vögel bedeutet, wird an der Darwin-Forschungsstation auf der Galapagos-Insel Santa Cruz unter anderem von österreichischen Wissenschafterinnen untersucht.


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19.30 Uhr

 

 

Alte Musik - neu interpretiert

präsentiert von Gerhard Hafner. I Barocchisti, Leitung: Diego Fasolis; Raffaele Pé, Countertenor. Konzerte und Arien von Antonio Vivaldi (aufgenommen am 15. Februar im Auditorium Stelio Molo in Lugano) Als Antonio Vivaldi zu Beginn des 18. Jahrhunderts seine Laufbahn als Komponist und Geigenvirtuose begann, hatte Venedig, wie überhaupt ganz Italien, zwar seine politische und wirtschaftliche Bedeutung weitgehend eingebüßt, aber wie ehedem verstand man sich selbstbewusst als Vorreiter für einen modernen Musikstil in Europa. Die Kulisse, die sich damals den zahlreich in die Lagunenstadt pilgernden Musikern bot, dürfte sich einigermaßen unverändert erhalten haben: der Markusplatz mit dem Dogenpalast, die Basilika San Marco, das Gewirr von kleinen Gassen und verzweigten Kanälen. Etwas vom Rätselhaften der Markusstadt scheint sich auch auf Vivaldi übertragen zu haben. Jedenfalls ranken sich zahlreiche Legenden um seine Person. Angefangen bei seiner Geburt anno 1678 angeblich während eines der schlimmsten Erdbeben der venezianischen Geschichte, über seinen Ruf als exzentrischer Kleriker, bis zu einer ihm nachgesagten Affäre mit Anna Maria, seiner Lieblingsschülerin am Ospedale della Pietà, wo Antonio Vivaldi als Violinlehrer tätig war. Unter der Leitung von Diego Fasolis führten das Originalklangorchester "I Barocchisti" und der italienische Countertenor Raffaele Pé, Konzerte und Arien von Antonio Vivaldi bei einem Konzert im Auditorium Stelio Molo in Lugano, am 15. Februar 2019, zu einem abwechslungsreichen Programm zusammen.


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21.00 Uhr

 

 

Salzburger Nachtstudio

Kollektive Heilung für individuelle Leiden Gestaltung: Michael Reitz In den 1950er Jahren entstand in den USA das Konzept der "Systemischen Familientherapie". Es besagt: der einzelne psychisch Kranke ist Symptomträger für eine Familie, die nicht mehr oder nur eingeschränkt funktioniert. Die Ursachen für seelische Störungen werden in dem familiären System gesucht, das ihn umgibt und bedingt. Patient ist also nicht nur das Individuum - die ganze Sippe wird in den therapeutischen Prozess miteinbezogen. Mit den familiären Konstellationen, z.B. durch Patchworkstrukturen, wurde in den letzten Jahren auch das Design der systemischen Familientherapie einem Wandel unterzogen. Zunehmend geraten auch gesellschaftliche Einflüsse in den Blick und ihre Verantwortung für seelische Störungen. Michael Reitz mit dem neuesten Forschungsstand.


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21.55 Uhr

 

 

Schon gehört?

Die Ö1 Club-Sendung. Aktuelle Veranstaltungen und Angebote der Ö1 Kulturpartner.


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22.00 Uhr

 

 

Ö1 Nachtjournal


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22.08 Uhr

 

 

Radiokolleg

Alltag in der Steinzeit. So lebten die frühen Menschen - Nahrung, Technik, Kultur, Sex, Religion (3). Gestaltung: Günter Kaindlstorfer Die Wiener Werkstätte. Geschichte einer Kunst- und Designbewegung (3). Gestaltung: Nikolaus Scholz Lexikon der österreichischen Popmusik. Ernst Molden, Herbert Pixner, EsRAP, Leyya (3). Gestaltung: Thomas Mießgang, Walter Gröbchen, Al Bird Sputnik, Astrid Schwarz


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23.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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23.03 Uhr

 

 

Zeit-Ton

Magazin. Gestaltung: Astrid Schwarz Jeden Mittwoch präsentieren wir Ihnen ausgesuchte Veranstaltungstipps für die kommenden sieben Tage und die spannendsten Neuveröffentlichungen. Mit. u.a. einer Vorschau auf das Wien Modern Festival, das am kommenden Montag beginnt.


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00.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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00.05 Uhr

 

 

Anklang

(Wiederholung von 10:05 Uhr).


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01.00 Uhr

 

 

Nachrichten


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01.03 Uhr

 

 

Die Ö1 Klassiknacht

Präsentation: Andreas Maurer Musikauswahl: Friederike Raderer dazw. 03:00 Uhr Nachrichten


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